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Wir
sind auf eine absolute Rarität gestossen !
Ein Velomobil der russischen Firma Berkut-Trikes aus dem Jahr 1996. Bei dem Berkut B317 handelt sich um einen Prototypen, von dem nur zwei Modelle gebaut wurden. Unser rotes und ein Jahr später ein gelbes, das schon mit deutlich veränderter Optik versehen war. Weitere Fotos findet ihr auf der Internetseite des Herstellers www.Berkut-Trikes.de Das gelbe Berkut B317 wurde nach Kanada verkauft.
![]() © Copyright by www.Berkut-Trikes.de Besonderheit der Berkut-Trikes ist der Vorderradantrieb. Der Entwickler des Velomobils kann seine Herkunft aus dem Flug- zeugbau nicht verleugnen. Viele Details im Berkut B317 zeigen dies. |
Das Berkut wurde nicht viel gefahren. Der Zustand ist für das Alter recht gut. Lediglich Verkleidung zeigt einige kleinere Schäden. |
![]() Die Blinkanlage ist defekt und wird komplett erneuert. Die seitlichen Spiegel sind später angebracht worden und ungeeignet. |
![]() Die Verkleidung hat vor allem im vorderen Bereich einige Schäden. |
![]() Da ist einiges an Arbeit nötig. Mal sehen ob wir die Optik etwas verändern und die Scheinwerfer und Lüftungskanäle hervorheben. |
Das Heck sieht ganz okay aus und bietet Platz! |
![]() Der original Spiegelhalter ist noch vorhanden. Wir werden ihn wieder verwenden. Man hat eine gute Sicht durch das Glas-Dach. |
![]() Die Reifen sind kurz vor dem zerbröseln. Die neuen Reifen werden 60mm Big-Apple von Schwalbe sein. Die geben eine tolle Optik. Alles andere ist richtig gut erhalten. Etwas Fett dran und ab gehts. |
![]() Der Innenbereich zeigt deutlich die Spuren aus dem Flugzeugbau. Alles etwas eng aber sehr durchdacht und gut aufgeräumt. Der Ent- wickler hat sich über jedes Detail richtig Gedanken gemacht. |
![]() Die "Kofferraumhaube" bleibt dank eines Dämpfer oben und ist abschließbar. Prima gelöst! |
![]() Der "Kofferraum" ist riesig. Was da alles reingeht, kann man mit einem normalen Fahrrad samt Anhänger nicht befördern. |
![]() Die Tretkurbel ist mit einem Getriebe versehen. Mit dem Fuß wird der Knopf in der Lagermitte in die jeweils andere Stufe geschaltet. So werden aus der 7-Gang Nabenschaltung immerhin 14 Gänge. |
![]() Der Platz für die 7-Gangnabe ist nocht frei. Sie wird in den Rahmen rechts montiert. Die Öse im oberen Bereich ist die Umschaltung des Antriebs auf Rückwärtsgang. Da das Velomobil komplett verkleidet ist, also auch der Boden ist zu, darf der Rückwärtsgang natürlich nicht fehlen. Der Antrieb und die Lenkung funktionieren per Kardan- gelenk. |
![]() Die SRAM 7-Gangnabe wird über eine komfortable Speedtronic geschaltet. Die Speedtronic funktionierte trotz jahrelanger Lagerung in der Scheune des Vorbesitzers auf Anhieb. |
![]() Das Oberteil wird nach vorne geschoben und ermöglicht den Einstieg in die Kabine. Der Lenker wird dafür per Kardangelenk nach vorne geklappt. Einen Fuß auf die Vorderachsschenkel stellen und dann rein in den Sitz. Die Kabine zuziehen und ab gehts. Alles absolut problemlos. |
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